Windows 7 Versionen Vergleich (“Feature Matrix”)

Windows 7 ist in mehreren Versionen erhältlich. Die populärsten sind Windows 7 Home, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate. Hier ist ein ausführlicher Windows-7-Versionen-Vergleich.

Jede OEM-Version außer der Starter-Edition ist auch in einer 64-Bit-Variante erhältlich. Die Vollversionen lassen sich wahlweise als 32- oder 64-Bit-Version installieren.

Welche Windows-7-Versionen gibt es und was ist der Unterschied?

Windows 7 Feature Matrix Versionen im Vergleich
Vergleich: Windows 7 Feature Matrix Versionen

Weiter unten auf dieser Seite finden Sie die Tabelle der Windows-7-Versionen in Textform sowie Erläuterungen zu den einzelnen Features.

Die wichtigsten Einschränkungen

Windows 7 Starter

  • Für Entwicklungsländer und Netbooks
  • Nur als OEM-Version erhältlich
  • Keine 64-Bit-Unterstützung
  • Keine Aero-Oberfläche
  • Windows 7 Starter unterstützt beliebig viele Prozesse! (Eine entsprechende Restriktion war geplant, wurde aber nicht umgesetzt)

Windows 7 Home Basic / Premium

Die Windows-7-Home-Edition ist unterteilt in die Versionen Home Basic und Home Premium. Die Premium-Variante enthält unter anderem ein Brennprogramm und HD-Unterstützung.

  • Kein Media Center, kein Mediaplayer
  • Kein virtueller XP-Modus
  • In der Regel keine Aero-Oberfläche
  • Kein Remote-Desktop

Windows 7 Professional

  • Maximal 192 GiByte Speicher
  • Maximal 2 Prozessor-Sockel

Windows 7 Ultimate / Enterprise

  • Maximal 2 Prozessor-Sockel (Windows Server 2008 unterstützt 4 Sockel, Windows Server Enterprise 8 Sockel und die Datacenter-Edition 64 Sockel. Die Kernzahl eines Prozessors ist unerheblich.)

Was bieten die Windows-7-Versionen?

FeatureWindows 7 StarterWindows 7 Home PremiumWindows 7 ProfessionalWindows 7 EnterpriseWindows 7 Ultimate
Windows-Suche    
Anschluss an Heimnetzgruppe     
Windows Media Player     
Sichern und Wiederherstellen     
Action Center     
Device Stage     
Verbessertes Media-Streaming inkl. Play To Funktion     
Echtzeit-Vorschau direkt in der Taskleiste Nein    
Schnelle Benutzerumschaltung Nein    
Zusammenschließen zu Ad-hoc-Wireless-
Netzwerken
 Nein    
Internetverbindungsfreigabe (ICS) Nein    
Windows® Touch (Berührungssteuerung und
Handschrifterkennung)
 Nein    
Erzeugen einer Heimnetzgruppe Nein    
Windows® Media Center Nein    
Wiedergabe und Bearbeiten von Video-DVDs Nein    
Location Aware Printing Nein Nein   
Domänenunterstützung und
Gruppenrichtlinien
 Nein Nein   
Remote Desktop Host Nein Nein   
Erweiterte Datensicherung (Netzwerk und
Gruppenrichtlinien)
 Nein Nein   
Windows XP Mode Nein Nein   
Verschlüsselndes Dateisystem (EFS) Nein Nein Nein  
BitLocker™ & BitLocker To Go™ Nein Nein Nein  
AppLocker™ Nein Nein Nein  
DirectAccess Nein Nein Nein  
BranchCache™ Nein Nein Nein  
Mehrsprachige Bedienerführung (MUI) Nein Nein Nein  
Windows-7-Features im Vergleich

Windows 7 Features: einfach erklärt

  • Action Center: Gemeint ist das “Wartungscenter”, in dem etwaige Probleme auftauchen. Dazu zählen veraltete Virenscanner oder nicht installierte Updates.
  • Device Stage: Eine verbesserte Erkennung der angeschlossenen Geräte; so werden bei Windows 7 mehr Handys erkannt und mit speziellen Funktionen versehen (es ist dann zum Beispiel möglich, Bilder mit wenigen Klicks vom Handy auf den PC zu übertragen). In der deutschen Version finden sich die Funktionen in der Systemsteuerung unter “Geräte und Drucker”
  • Location Aware Printing: Windows 7 speichert den Standarddrucker in Abhängigkeit von der Netzwerkumgebung. So benutzt zum Beispiel ein Laptop im Heimnetzwerk den Standarddrucker, während im Büro der Arbeitsgruppen-Drucker voreingestellt bleibt. (Mehr Details bei Microsoft)
  • AppLocker: Ermöglich es, die Installation bzw. Ausführung beliebiger Programme zu verbieten
  • DirectAccess: Hinter dieser Funktion verbirgt sich eine permanente Verbindung zu einem (Firmen-)Netzwerk. Statt jedesmal einen VPN-Tunnel aufzubauen, “merkt” sich Windows 7 eine Direct-Access-Verbindung und stellt diese immer dann her, wenn eine Netzwerkverbindung besteht. Außendienstmitarbeiter können so mit ihrem Laptop praktisch jederzeit auf die Firmenressourcen zugreifen – ohne ständig VPN-Verbindungen auf- und abbauen zu müssen. DirectAccess funktioniert nur, wenn im Firmennetzwerk ein entsprechend konfigurierter DirectAccess-Server läuft.
  • BranchCache: Ebenfalls für Firmenkunden wurde die BranchCache-Funktion entwickelt; damit können größere Dateien aus einer Firmenzentrale in den Zweigstellen lokal zwischengespeichert werden.
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