Was ist ein DNS-Fehler?

Was ist ein DNS-Fehler?

DNS-Fehler sind oft eine Frühwarnung, dass Sie den Netzwerk- oder Internetzugang vollständig verloren haben. Ein DNS-Fehler zeigt an, dass Ihr Rechner die IP-Adresse einer Domäne, auf die Sie zugreifen möchten, nicht nachschlagen konnte.

Das Domänennamen-System (DNS)

Obwohl viele noch nicht von dem Domain-Namen-System gehört haben, würde das Internet ohne dieses System nicht funktionieren. Das Internet besteht aus vielen Domains oder Websites, die auf miteinander verbundenen Servern untergebracht sind.

Jeder Server hat eine so genannte IP-Adresse, die dazu dient, diesen im Internet zu lokalisieren. An diese Adresse werden dann alle Webseiten- und andere Anfragen gesendet. Normalerweise reicht es für uns, den Domainnamen einer Webseite zu kennen – zum Beispiel pctipps.de. Computer jedoch müssen die IP-Adresse des Servers kennen, der die Domain beherbergt, wie zum Beispiel 54.121.91.132.

Spezielle DNS-Server überbrücken diese Lücke, indem sie die Domänennamen schnell in IP-Adressen übersetzen.

DNS-Fehler

Jedes Mal, wenn Ihr Browser eine Anfrage an eine Website stellt, fordert er im Hintergrund die IP-Adresse dieser Website von einem DNS-Server an. Da solche Anfragen, auch “DNS-Lookups” genannt, ein Vorläufer für Website-Besuche sind, sind DNS-Fehler normalerweise ein frühes Anzeichen für Verbindungsprobleme.

Standardnetzwerkkonfigurationen erfordern mindestens zwei DNS-Server: einen primären Server und einen Backup-DNS-Server für den Fall, dass der primäre Server ausfällt. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein DNS-Fehler das Ergebnis von zwei oder mehr gleichzeitigen Ausfällen von DNS-Servern ist.

IP-Adressen können aus vier (IPv4, oben) oder sechs (IPv6, unten) Segmenten bestehen
IP-Adressen können aus vier (IPv4, oben) oder sechs (IPv6, unten) Segmenten bestehen (Bild: Matthäus Wander (de.wikipedia) / CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/))

DNS und die Browsing-Geschwindigkeit

Wenn ein primärer DNS-Server ausfällt und jeder Lookup an den sekundären DNS-Server gehen muss, verlangsamt dies Ihren Internetzugang zum Teil erheblich – jeder DNS-Lookup muss warten, bis der primäre DNS-Server eine Zeitüberschreitung aufweist, bevor die Anfrage an den sekundären DNS-Server gesendet wird.

Selbst kleine Änderungen an einer DNS-Konfiguration, z. B. die Verwendung eines DNS-Servers, der physisch näher bei Ihnen ist, können sich auf Ihre Wahrnehmung der Gesamtgeschwindigkeit des Internets auswirken.

Öffentliche DNS-Server

Während Sie Ihre Standard-DNS-Server in der Regel von Ihrem Internet-Provider erhalten, bieten Google, OpenDNS und andere Unternehmen auch öffentliche DNS-Server an, die Sie als DNS-Lookup-Geräte für Ihr Netzwerk oder Ihren Computer festlegen können.

Die öffentlichen DNS-Server von Google sollen laut Firmenangabe extrem schnelle Suchergebnisse zu liefern, OpenDNS-Server bieten die Möglichkeit, eine Kindersicherung zu implementieren, indem sie die IP-Adresse einer Webseite zurückgeben, die Sie darüber informiert, dass eine Website blockiert wurde, wenn Ihr Computer die IP-Adresse einer verbotenen Domain anfordert.

Viele Router bieten ebenfalls DNS-Funktionen, um den Prozess zu beschleunigen. Auf Ihrem Router läuft möglicherweise eine Art DNS-Server, der als “Relay” bezeichnet wird. Das Relay speichert die letzten Anfragen, so dass der Router sofort auf eine DNS-Anfrage einer Website reagiert, die Sie oder eine andere Person im Netzwerk bereits besucht hat. Er muss lediglich neue Anfragen an einen öffentlichen DNS-Server weiterleiten und fügt diese Ergebnisse seinem lokalen Cache hinzu.

Quellen: http://www.ijcsit.com/docs/Volume%204/Vol4Issue1/ijcsit2013040106.pdf

FavoriteLoading Tipp meinen Favoriten hinzufügen (setzt Cookie, mehr unter Datenschutz)



LESEN SIE AUCH:  Logitech MK330 schnurlose Tastatur