Radio am Computer hören

Radio am Computer hören – Top 6

Wenn Sie Radio am Computer hören möchten, haben Sie eine schier unübersehbare Auswahl. Diese wollen wir Ihnen mit unseren Top 6 etwas erleichtern. Die folgenden Sender haben verschiedene Schwerpunkte und sind allesamt kostenlos, teilweise sogar ohne Werbung. Sie können außerdem alle an einem Desktop-PC oder Mac nutzen.

Mit bereits installierten Programmen Radio am Computer hören

Windows Media Player

Über den Windows Media Player war es bis vor ein paar Updates ebenfalls möglich, Internetradiosender über die Mediathek zu empfangen. Mittlerweile ist dies allerdings etwas umständlich geworden, deshalb würden wir Ihnen diesen Weg nicht empfehlen. Bei aktuellen Versionen des Media Players sollten Sie also wie folgt vorgehen:

  1. Öffnen Sie den Windows Media Player auf Ihrem PC.
  2. Drücken Sie nun gleichzeitig STRG + U.
  3. Es öffnet sich ein Pop-up-Fenster, in das Sie die gewünschte URL des Internetradiosendern eingeben können.
  4. Mit Klick auf OK wird der Stream des Senders abgespielt.

Die genaue URL-Adresse der Radiosender können Sie beispielsweise über eine Googlesuche ermitteln. Eine URL-Liste vieler deutscher Sender finden Sie außerdem im Wiki von ubuntu.

iTunes

Auf einem Mac ist iTunes vorinstalliert, bei Windows-PCs müssen Sie dies dagegen gegebenenfalls nachholen (Link zur App im Microsoft-Store)

  1. Öffnen Sie iTunes auf Ihrem PC.
  2. Wählen Sie Musik und klicken Sie im Menü oben links auf Mediathek.
  3. Wählen Sie dann in der Seitenleiste Internetradio aus.
  4. Sollten Sie das Internetradio dort nicht finden, klicken Sie in der Seitenleiste neben der Mediathek auf Bearbeiten. Markieren Sie das Kästchen bei Internetradio und bestätigen Sie mit Fertig.
  5. Nun können Sie zwischen den verschiedenen Radiosendern auswählen.

Mit Apps und Browser Radio am Computer hören

Tune In (amerikanische Sport und News)

Tune In hat eine angenehme Benutzeroberfläche, in der Sie sich schnell zurecht finden können.
Tune In hat eine angenehme Benutzeroberfläche, in der Sie sich schnell zurecht finden können. (Screenshot)

Tune In hat eine übersichtliche Benutzeroberfläche, sodass das Auswählen und Wechseln von Radiosendern leicht von der Hand geht. Dank App können Sie das Tune-In-Radio nicht nur am Computer hören, sondern auch über Alexa oder Google-Home. Der Radiosender legt seinen Schwerpunkt auf amerikanische (Sport-)Inhalte. Für ein monatliches Abo bekommen Sie alle Sport-News und Sport-Talks aus der MLB, NHL, NFL und anderen amerikanischen Sportligen sowie die Live-Übertragung wichtiger Spiele.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Kostenlos
  • 100.000 Radiosender und Podcasts weltweit
  • Kein Log-in nötig zum Hören
  • Premium Abo möglich; Vorteil: weniger Werbung bei bestimmten Sendern, Top-News-Sender und Sportnachrichten aus den USA
  • Kostenlose Desktop-App verfügbar

Radio.de (große Auswahl)

Radio.de kann nur im Browser gehört werden.
Radio.de kann nur im Browser gehört werden. (Screenshot)

Radio.de überzeugt durch seine einfache Bedienung. Es kann zwar nur im Browser gehört werden, aber das ohne Log-in und mit nur einem Klick. Die Plattform ist zwar einfach gehalten, bietet dafür aber eine große Auswahl an Radiosendern.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Kostenlos
  • 40.000 Radiosender und Podcasts weltweit
  • Kein Log-in nötig zum Hören
  • Werbefinanziert, trotz AdBlocker ist Werbung sichtbar
  • Keine Desktop-App verfügbar, nur online hörbar

Radioplayer.de (teils ohne Werbung)

Bei Radioplayer öffnet sich ein extra Fenster mit dem Player, sodass Sie das Programm gut im Hintergrund laufen lassen können. (Screenshot)
Bei Radioplayer öffnet sich ein extra Fenster mit dem Player, sodass Sie das Programm gut im Hintergrund laufen lassen können. (Screenshot)

Das Alleinstellungsmerkmal von Radiopayler.de: Es gibt keine Werbung auf der Plattform. Dafür ist die Senderauswahl etwas eingeschränkt und auch im Gebiet auf Deutschland beschränkt, denn nur ausgewählte „Mitgliedssender“ bieten ihr Porgramm dort kostenlos und ohne Werbung an. Erwähnenswert ist auch die große Auswahl an Apps. Somit können Sie den Player zum Beispiel nahtlos über Ihren Smart TV wie Ihre Smartwatch hören.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Kostenlos
  • Keine Werbung
  • Über 2.000 deutsche Radiosender und Podcasts
  • Zahlreiche Apps zur Auswahl für Smart TV, Smart Watches, Google Assistant, Chromecast und weitere
  • Kein Log-in nötig zum Hören

My Tuner (weltweit)

ei My Tuner können Sie Radiosender schnell nach Regionen und Ländern wählen. (Screenshot)
Bei My Tuner können Sie Radiosender schnell nach Regionen und Ländern wählen. (Screenshot)

My Tuner ist vor allem dann hilfreich, wenn Sie einen konkreten regionalen Senderwunschen haben, oder einen Radiosender aus Ihrem letzten Urlaubsland vermissen. Die Plattform ist werbefinanziert und erinnert auch bei jedem neuen Klick daran, dass der AdBlocker noch aktiviert ist. Wer dem Wunsch der Plattform nicht nachgeben will und ihn aktiviert lassen möchte, hat eine etwas müßige Benutzung vor sich und muss mit jedem zweiten Klick das Pop-up-Fenster mit der Benachrichtigung schließen.

Die wichtigsten Features im Überblick:

  • Kostenlos
  • Kein Log-in nötig zum Hören
  • Werbefinanziert; dank Ad-Blocker wird die Werbung zwar ausgeblendet, es wird aber regelmäßig an ihn erinnert
  • Zahlreiche Sender weltweit
  • Vereinfachte Auswahl nach Land/Region möglich

Radio am Computer hören: Internetradio vs. DAB+

Bei DAB+ wird das Signal digital über die Sendemasten übertragen.
Bei DAB+ wird das Signal digital über die Sendemasten übertragen. (Bild: pexels.com)

Für DAB+ müssen die Sender ein bestimmtes Signal ausstrahlen und dafür auch besondere Sendeanlagen haben. Dieses Signal ist geographisch begrenzt und kann nur in einem bestimmten Umkreis gesendet werden.

Beim Internetradio kommunizieren Sender und Empfänger tatsächlich miteinander, und zwar über eine bestehende Internetverbindung. Damit gibt es zwar keine geografische Limitierung, es kann also alles um die ganze Welt gehört werden, wohl aber eine technische. Unter Umständen kann der Server des Internetradios nur eine begrenzte Anzahl an Hörenden verarbeiten.

Große Sender arbeiten deshalb häufig mit mehreren Servern, um die Datenströme performanter verarbeiten zu können.

Bildquellen: pexels.com



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