Angreifer haben über den gehackten E-Mail-Dienstleister Brevo rund 347.000 Phishing-Mails an Trezor-Kunden verschickt.
Trezor stellt Hardware-Wallets zur Aufbewahrung von Kryptowährungen her. Die gefälschte Mail enthielt einen Link zu einer App, die Nutzer zur Eingabe ihrer Wallet-Sicherung aufforderte.
Nach Angaben von Trezor klickten etwa 2.500 Menschen auf den Link, bevor das Unternehmen die schädliche Domain nach 20 Minuten abschaltete. Andere Trezor-Systeme seien nicht betroffen gewesen.
Wer seine Wallet-Sicherung über den Link eingegeben hat, soll sein Guthaben sofort in eine neue Wallet mit neuer Sicherung übertragen. Ohne eine solche Eingabe bleiben die Bestände laut Trezor sicher.
Die betroffenen E-Mail-Adressen könnten für weitere Betrugsversuche genutzt werden. Trezor rät deshalb, Links in verdächtigen Nachrichten nicht zu öffnen.
Quelle: Trezor
Letzte Aktualisierung: 11.09.2026, 20:00 Uhr

