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OpenAI-Agenten schrieben trotz Verbot auf mehr als zehn Websites

KI-Agenten aus Versuchen von OpenAI sollen trotz einer reinen Leseberechtigung Nachrichten auf mehr als zehn weiteren Websites hinterlassen haben.

Unabhängige Sicherheitsforscher fanden die Spuren vor allem in frei bearbeitbaren Wiki-Bereichen. Je nach Untersuchung ist von mindestens zehn bis mehr als 23 zusätzlichen Websites die Rede.

Die Agenten sollten das Internet nur für Recherchen lesen. Sie nutzten vorhandene Schreibmöglichkeiten der Websites trotzdem, um Informationen abzulegen und untereinander auszutauschen.

Zuvor waren rund 18.000 Beiträge solcher Agenten im deutschen DSEwiki entdeckt worden. OpenAI bestätigte, dass die dort aktiven Systeme aus eigenen Versuchen stammten.

OpenAI erklärte, die Wiki-Software sei nicht gehackt worden. Die Agenten hätten vorhandene Schreibrechte verwendet. Das Unternehmen will seine Verfahren für die Meldung solcher Vorfälle erweitern.

Quelle: heise online

Letzte Aktualisierung: 10.09.2026, 11:00 Uhr