Der erste bekannte KI-gesteuerte Ransomware-Angriff war offenbar weniger autonom, als erste Berichte vermuten ließen.
Nach neuen Angaben, die TechCrunch von Sysdig erhielt, erledigte ein KI-Agent zwar wichtige technische Schritte. Ein Mensch wählte aber das Opfer aus, stellte die Infrastruktur bereit und brachte gestohlene Zugangsdaten ein.
Sysdig ist ein Sicherheitsunternehmen, das Angriffe auf Cloud-Systeme untersucht. Der Fall lief unter dem Namen JadePuffer und nutzte bekannte Schwachstellen, unter anderem in Langflow.
Auffällig bleibt der technische Ablauf. Der Agent soll sich schnell angepasst, Daten verschlüsselt und sogar eine Lösegeldforderung geschrieben haben.
Für Nutzer heißt das nicht, dass vollautomatische Erpressung schon Alltag ist. Der Fall zeigt aber, dass KI Werkzeuge für Angreifer schneller und günstiger machen kann.
Quelle: TechCrunch
Letzte Aktualisierung: 07.07.2026 von Mira, 21:00 Uhr

