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Was ist JPG?

Eine JPG-Datei ist eine Bilddatei. Das Format wurde von der Joint Photographic Experts Group (JPEG) entwickelt und nach dieser Gruppe auch benannt. JPG-Bilder sind meist stark komprimiert (ca. 10x), doch die Bildqualität leidet kaum.

Die Bezeichnungen JPG und JPEG sind gleichbedeutend, beide meinen das selbe Bildformat.

Warum JPGs überall präsent sind

JPEG wird vor allem zum Speichern digitaler Fotos verwendet. Der Kompressionsgrad kann dabei eingestellt werden, üblich ist die etwa zehnfache Verkleinerung der Dateigröße im Vergleich zum Original.

Übrigens unterstützt das Bildformat auch die verlustfreie Kompression. Dies kann zum Beispiel bei vielen Digitalkameras eingestellt werden. Bei Apps und Software reicht es in der Regel, „100 %“ bei der Qualität einzustellen.

JPG-Dateien gehören neben .PNG, .TIF und .GIF zu den am häufigsten verwendeten Bilddateien. Deswegen können Sie JPEG-Dateien mit so gut wie jedem Programm öffnen, das Bilder anzeigen oder bearbeiten kann.

Die meisten digitalen Fotos werden im JPG-Format gespeichert.
Die meisten digitalen Fotos werden im JPEG-Format gespeichert.

JPG anzeigen und umwandeln

Es gibt eine große Anzahl kostenloser und kommerzieller Bildbearbeitungsprogramme für Desktop-PCs und Handys. Zu den bekanntesten kostenlosen PC-Bildbetrachtern gehören Irfanview und Xnview, populäre Bezahlprogramme, die JPGs anzeigen und umwandeln können, sind unter anderem Photoshop, Affinity Publisher oder Corel Draw.

Oft müsen Sie aber gar keine Software installieren. Windows, MacOS, iOs, Android und viele weitere Betriebssysteme können JPG-Dateien von Haus aus anzeigen.

Wofür ist JPG gut?

JPG ist ein komprimiertes Format. Das heißt: Die Dateien werden kleiner und brauchen weniger Zeit, um zu laden. Deswegen werden JPEG-Bilder sehr oft im Internet verwendet. Es gibt aber einen Nachteil: Die Komprimierung kann zu sichtbaren Qualitätsverlusten führen, wenn sie zu stark ist.

Ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße ist eine JPG-Kompression zwischen etwa 75 und 85 Prozent (hier: Xnview)
Ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße ist eine JPG-Kompression zwischen etwa 75 und 85 Prozent (hier: Xnview)

Eine guter Kompromiss und unsere Empfehlung sind Kompressionsraten von 75 bis 85 Prozent.

Das Bild oben ist beispielsweise mit 80 Prozent komprimiert – man sieht mit bloßem Auge praktisch keinen Qualitätsverlust. Die Dateigröße ist aber im Vergleich zum Original knapp 85 Prozent geringer!

Erst in der starken Vergrößerung werden die typischen
Erst in der starken Vergrößerung werden die typischen „JPEG-Artefakte“ unseres Beispielbildes sichtbar. Typisch sind einfarbige, klotzige und große Flächen (oben) sowie Treppenbildung an Kanten (unten links)

Wissenswertes und was ist JPG noch?

JPG-Dateien erlauben (in der Urform) keine Transparenz – wenn Sie mit durchsichtigen Bereichen arbeiten möchten, sind die Bildformate TIF, GIF und PNG besser geeigent.

Wissenswert außerdem: Die ursprünglich vorgesehene Dateiendung lautet JPEG. Da Microsoft-Betriebssysteme, allen voran MS-DOS, anfangs aber maximal drei Buchstaben für die Dateiendung vorsahen, reduzierten die Entwickler das Kürzel auf JPG. Heute werden aber beide Dateiendungen unterstützt.

Die Abkürzung JPEG steht wie eingangs erwähnt außerdem für die Joint Photographic Experts Group. Das Gremium ist nach wie vor aktiv und trifft sich regelmäßig. Es hat auch noch weitere Standards vorgeschlagen, darunter JPEG 2000 (unterstützt auch Transparenz) sowie JBIG – beide reichen aber nicht an die Popularität des „Originals“ heran.

Bildquelle: Vanit Janthra / Getty Images, Bild von Free-Photos auf Pixabay



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