Wenn Sie Bilder schneller verschicken oder laden möchten, bietet es sich an, die Dateigröße beim jpg zu verkleinern.
Große Fotos brauchen und viel Platz und verlangsamen den Upload oder Download. Gerade auf Webseiten kann das wichtig sein, weil Bilder einen großen Teil der Gesamtgröße ausmachen und die Ladezeit beeinflussen.
Auch beim Teilen per E-Mail oder Messenger stoßen viele Bilder schnell an Größenlimits. Eine kleinere JPG-Datei lässt sich dann einfacher versenden und auf Geräten mit wenig Speicher besser ablegen.
Schritt für Schritt: Dateigröße verkleinern bei jpg
Am stärksten schrumpft ein jpg, wenn Sie es kleiner skalieren und anschließend mit passender Qualität speichern. Das senkt die Pixelmenge und damit die Dateigröße direkt.
Zusätzlich können Sie die Komprimierungsqualität reduzieren. Für Web, E-Mail oder Social Media sind Werte um 75 bis 85 oft ein guter Kompromiss zwischen Qualität und Dateigröße.
Mit Windows-Programmen verkleinern
Wählen Sie ein Bildbearbeitungsprogramm. Unter Windows geht das beispielsweise sehr einfach mit Paint:
- Bildbearbeitungsprogramm wählen
Gehen Sie mit Rechtsklick auf das Bild und wählen Sie die Menü-Option Öffnen mit. Klicken Sie dann auf Paint.
- Bildabmessungen verkleinern
Wählen Sie unter dem Reiter Start den Punkt Größe ändern, behalten Sie das Seitenverhältnis bei und verkleinern Sie die Breite oder den Prozentsatz. Danach speichern Sie das Bild wieder als JPG ab.

Für mehrere Dateien eignet sich IrfanView besonders gut. Dort können Sie in der Stapelverarbeitung nicht nur die Bildgröße ändern, sondern auch eine Ziel-Dateigröße festlegen oder die jpg-Qualität anpassen.
Online komprimieren
Wenn Sie nichts installieren möchten, können Sie ein Online-Tool nutzen. Dienste wie TinyPNG, CompressJPEG oder ähnliche Browser-Werkzeuge reduzieren JPG-Dateien direkt im Web und sind bequem für einzelne Bilder oder kleinere Mengen.

Das ist praktisch, wenn Sie schnell ein Foto für eine Website oder einen Anhang kleiner machen wollen. Achten Sie aber darauf, bei sensiblen Bildern keine unnötigen Uploads in fremde Dienste zu machen.
Welche Einstellung sollte es sein?
Für Fotos sind moderate Qualitätswerte oft ausreichend, für Screenshots oder Bilder mit Text braucht man meist etwas mehr Qualität, damit Kanten sauber bleiben. Wenn das Bild vor allem fürs Web gedacht ist, ist eine kleinere Pixelgröße oft wichtiger als maximale Qualität.
Keine gute Idee:
Jedes erneute Speichern eines JPG kann die Qualität weiter verschlechtern, weil das Format verlustbehaftet komprimiert. Deshalb sollten Sie möglichst mit einer Kopie arbeiten und das Original behalten.
Außerdem ist es meist keine gute Idee, ein Bild nur mehrfach neu zu speichern, ohne Größe oder Qualität gezielt zu ändern. Besser ist es, die Bildmaße oder die Qualitätsstufe bewusst anzupassen.


