Welche Apps für Wohnungssuche lohnen sich wirklich? Ein Überblick

apps für wohnungssuche
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Wenn Sie eine Wohnung suchen, kommen Sie an ein paar großen Apps/Plattformen kaum vorbei. Diese Plattformen unterscheiden sich bei Kosten, Funktionsumfang und Zielgruppe, auch wenn sich viele Angebote überschneiden. Es lohnt sich daher, mehrere Apps für die Wohnungssuche parallel zu nutzen, um Ihre Chancen auf eine passende Wohnung zu erhöhen.

Auf einen Blick

AppHauptfokusFür Suchende kostenlos?Besonders geeignet für
ImmoScout24Breites Immobilienangebot, Miete & KaufAlle, die bundesweit viele Angebote suchen, inkl. Kauf
ImmoweltMiete & Kauf, Zusatztools wie PreisrechnerMiete und Kauf, auch mit Interesse an Markt- und Preisdaten
KleinanzeigenVor allem private Inserate, MischportalPrivate Mieten, Zwischenmiete, individuelle Angebote
WG-GesuchtWG, Zwischenmiete, MietwohnungenWGs, Studierende, junge Leute, zeitlich befristete Mieten

ImmoScout24

ImmoScout24 ist das bekannteste und größte Immobilienportal in Deutschland mit einer sehr großen Auswahl an Miet- und Kaufobjekten. Die App bietet viele Filter (beispielsweise Lage, Preis, Zimmer, Ausstattung) und Funktionen wie Merklisten, Suchaufträge und Benachrichtigungen, wenn neue passende Angebote online gehen.

Für Suchende ist die App grundsätzlich kostenlos nutzbar. Sie können Inserate ansehen, speichern und Vermieter anschreiben.

Sie findend in der App Mietwohnungen, Häuser, WG-Zimmer, möblierte Apartments, aber auch Kaufobjekte, Gewerbeimmobilien und Grundstücke.

Vorteile:

  • Sehr große Reichweite und viele Inserate in ganz Deutschland, auch in beliebten Großstädten.
  • Detaillierte Suchfilter und Zusatzinfos wie beispielsweise Preisatlas und Marktübersichten.
  • Nutzerfreundliche App für Android und iOS, meist stabile Performance.

Nachteile:

  • In sehr gefragten Städten sind viele Wohnungen innerhalb kurzer Zeit vergeben, der Konkurrenzdruck ist hoch. (Darauf weist unter anderem die große Reichweite des Portals hin.)
  • Manche Zusatzfunktionen oder Hervorhebungen können für Inserenten kostenpflichtig sein.
Screenshot: ImmoScout24 im Google Play Store

Immowelt

Immowelt gehört ebenfalls zu den großen Immobilienportalen in Deutschland und wurde 2025 als „beste Immobilien-App“ bei einem großen App-Award ausgezeichnet. Die App bietet ein breites Angebot an Miet- und Kaufimmobilien sowie hilfreiche Zusatztools wie Preisrechner und Immobilienbewertungen.

Für Wohnungssuchende ist die App typischerweise kostenlos. Anzeigen ansehen, Filter nutzen und Anbieter kontaktieren kostet also nichts.

Die App ist für alle gedacht die nach Mietwohnungen, Häuser, Eigentumswohnungen, Neubauprojekte und auch Gewerbeimmobilien suchen. Sie eignet sich also sowohl für klassische Mietsuchende als auch für Menschen, die kaufen oder verkaufen wollen.

Vorteile:

  • Große Reichweite mit vielen Miet- und Kaufangeboten in ganz Deutschland.
  • Detaillierte Suchoptionen und Tools zur Preisbewertung, beispielsweise Preisrechner und Marktanalysen.
  • Laut Verbraucherbefragung sehr gute Bedienbarkeit und Funktionsumfang (Testsieg beim Deutschen App-Award 2025 im Bereich Immobilien-Apps).

Nachteile:

  • Etwas kleineres Angebot als ImmoScout24, je nach Region können Sie also weniger Auswahl haben.
  • Wie bei anderen großen Portalen kommen viele Inserate von Maklern, was zusätzliche Maklercourtage bedeuten kann, wenn Sie kaufen.
Screenshot: Immowelt im Google Play Store

Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen)

Kleinanzeigen ist kein reines Immobilienportal, hat aber einen sehr großen Bereich für Wohnungen und Häuser. Viele private Vermieter inserieren hier, was Chancen auf Angebote ohne Maklerprovision eröffnet.

Für Suchende ist die Nutzung grundsätzlich kostenlos. Sie können Anzeigen ansehen und Vermieter kontaktieren, ohne zu zahlen.

Die Art von Immobilien die Sie dort finden reichen von Mietwohnungen, WG-Zimmern, Häuser, Zwischenmiet-Objekten und möblierten Wohnungen bis hin zu Ferienwohnungen und auch Kaufobjekten.

Vorteile:

  • Viele private Inserate, häufig etwas individuellere oder günstigere Angebote, beispielsweise Zwischenmiete oder Untermiete.
  • Direkter Kontakt zur Vermieterin oder zum Vermieter über das Nachrichtensystem.
  • App ist weit verbreitet und für viele Nutzer ohnehin im Alltag im Einsatz (für Möbel, Jobs, etc.).

Nachteile:

  • Angebote sind weniger standardisiert aufbereitet, manche Anzeigen sind unvollständig oder unübersichtlich.
  • Höheres Risiko für unseriöse oder betrügerische Inserate, weil die Plattform sehr offen ist; Sie sollten besonders genau hinschauen.
  • Weniger spezialisierte Filter und Funktionen rund um Immobilien als bei reinen Immobilienapps.
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Screenshot: Kleinanzeigen im Google Play Store

WG-Gesucht

WG-Gesucht ist eine der größten Plattformen Europas für WG-Zimmer, Co-Living und Mietwohnungen und wird vor allem von Studierenden und jungen Berufstätigen genutzt.

Für Suchende und private Vermieter ist die Nutzung in der Regel kostenlos. Inserate und Kontaktaufnahme sind kostenfrei.

Sie finden auf WG-Gesucht WG-Zimmer, Zwischenmiete, Studentenwohnungen, Co-Living-Konzepte sowie normale Mietwohnungen und Häuser zur Miete. Diese App ist also vor allem ideal für Studierende, Azubis, junge Berufstätige und alle, die bewusst in einer WG oder auf Zeit wohnen möchten.

Vorteile:

  • Sehr starke Spezialisierung auf Wohngemeinschaften, Mitbewohnersuche und Zwischenmiete.
  • Hohe Reichweite mit Millionen von Besuchen pro Monat und sehr vielen Inseraten, insbesondere in Universitätsstädten.
  • Möglichkeit, eigene Suchanzeigen zu schalten (Mietgesuch), damit Vermieter oder WGs Sie aktiv anschreiben können.

Nachteile:

  • Fokus liegt klar auf WG und Miete. Wer also gezielt ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen will, ist hier eher falsch.
  • In sehr gefragten Städten bekommen WGs oft extrem viele Bewerbungen, was die Chancen für Einzelne verringern kann.
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Screenshot: WG-Gesucht im Google Play Store

Welche Ergänzenden Plattformen können sinnvoll sein?

Die vier genannten Plattformen decken einen sehr großen Teil der „realen“ Wohnungssuche in Deutschland ab, vor allem in größeren Städten. Je nach Bedarf können Sie jedoch zusätzlich einen Blick auf kleinere oder spezialisierte Portale werfen:

  • Immonet: Ehemals eigenständiges großes Portal, heute in der Praxis stark mit Immowelt verzahnt. Viele Anzeigen erscheinen parallel auf beiden Plattformen.
  • wohnungsboerse.net: Speziell auf Mietwohnungen fokussiert, mit Mietgesuch-Funktion und Ratgebermaterial, aber kleiner als die großen Portale.
  • meinestadt.de: Bietet lokale Immobilienanzeigen zusätzlich zu Stellen und Kleinanzeigen, teilweise andere Angebote als die großen Portale.
  • spezielle WG‑Portale wie beispielsweise wg-suche.de: Nischenangebote vor allem für WG‑Zimmer, ergänzend zu WG‑Gesucht.

Disclaimer: Die Auswahl und Beschreibung der hier vorgestellten Plattformen basiert ausschließlich auf eigener Erfahrung und unabhängiger Recherche. Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Alle Angaben wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, können sich jedoch jederzeit ändern und erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Alle Marken- und Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Bei der Nutzung der genannten Plattformen sind die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere zum Urheberrecht und Datenschutz, einzuhalten.